Dissemination & Verwertung

Dissemination — Überblick

Im Projekt »StAct – Start and Act« (09/2023–08/2025) wurden Ergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse durch Präsentationen, Vorträge und Publikationen verbreitet und sichtbar gemacht.

Screenshot zur Veröffentlichung eines Beitrags in der Zeitschrift „R&E-SOURCE“ der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich

Dissemination — Zielsetzung

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Ziel war es, den Austausch zwischen Schulen, Forschung und Bildungspraxis zu fördern und die entwickelten Ansätze einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Dissemination umfasste Präsentationen, Vorträge und Publikationen, die auf nationalen und internationalen Tagungen, in schulischen Kontexten sowie in wissenschaftlichen Formaten stattfanden. Lehrpersonen, Schüler*innen und Forschende präsentierten ihre Arbeiten, stellten Projektergebnisse vor und reflektierten Erfahrungen aus der Umsetzung.

Darüber hinaus wurden Beiträge in Fachzeitschriften, Konferenzbänden und Online-Formaten veröffentlicht, um die im Projekt erarbeiteten Inhalte nachhaltig zu dokumentieren und in den Bildungsdiskurs einzubringen.

Alle Disseminationsaktivitäten trugen dazu bei, die im Projekt entstandenen Ideen und Modelle langfristig nutzbar zu machen, den Dialog innerhalb der Bildungscommunity zu stärken und Impulse für zukünftige Lehr- und Lernprozesse zu geben.

Vorträge

  • Rudloff, C., Zauchner, S., Bauer, R., & Baum, C. (2023). StAct – Start and Act: Children and Young People Explore and Shape Their Future. Sixth International Scientific and Practical Conference „Innovations in Education: Realities and Prospects for Development“, Department of Education and Pedagogy of the Faculty of Social Sciences and Humanities, West Ukrainian National University, 24.11.2023.
  • Bauer, R. (2024). Employability und lebenslanges Lernen in der digitalen Transformation: Das Bildungsmodell „StAct“ aus Schüler:innensicht. 1. Online-Symposium „Employability und lebenslanges Lernen in der Berufsbildung“ (Arbeitseinheit 2, Sek. BB), 07.11.2024.
  • Hesina, B., Zauchner, S., Bauer, R., & Rudloff, C. (2024). Curiosity is the Best Start: What an Innovative Educational Model Can Achieve for Entrepreneurship Education. iCERi2024, 11.-13.11.2024, Spanien (Virtual Presentation).
  • Bauer, R., & Rudloff, C. (2025). Vielfalt und Inklusion im digitalen Zeitalter: Ein innovatives Bildungsmodell zur Förderung unternehmerischer Kompetenzen in der Berufsbildung. 3. Online-Symposium „Diversität in der Berufsbildung: Forschung – Entwicklung – Praxis“ (Arbeitseinheit 5, Sek. BB), 24.01.2024.

Posterpräsentationen

  • Rudloff, C., Zauchner, S., Bauer, R., & Baum, C. (2024). StAct: A Research Project with and by School Pupils. 18th International Technology, Education and Development Conference (INTED2024, 04.-06.03.2024, Valencia, Spanien.
  • Lang, C., Dworschak, K., Rudloff, C., & Hesina, B. (2024). StAct- Start and Act: Große Neugier ist der beste Start. Open House an der PH Wien, 15.03.2024.

Publikationen

Presseaussendungen

Screenshot, ZIB2 vom 16.11.2025
© Reinhard Bauer, PH Wien, https://flic.kr/p/2pbUV4a

Verwertung der Ergebnisse

Unterrichtsmaterialien & Fortbildungsveranstaltung

Bildungsmodell StAct – Start and Act

Die Visualisierung betont die zyklische, iterative Natur von Forschung im schulischen Kontext und macht deutlich, dass Erkenntnisgewinn über Wiederholung, Reflexion und Präsentation erfolgt. Sie unterstützt Lehrpersonen und Schüler*innen beim Verständnis und der Planung forschenden Lernens.

StAct-Dialogblatt

Das Dialogblatt aus dem Bildungsmodell StAct – Start and Act begleitet Schüler*innen durch einen strukturierten, storytelling-basierten Forschungsprozess. Es dient sowohl der Themenfindung als auch der Reflexion und Präsentation und verbindet persönliche Anliegen mit sozialem Unternehmertum. Zu Beginn stellen sich die Schüler*innen durch kurze Steckbriefe vor und benennen Themen, die sie in ihrer Lebensrealität oder im globalen Kontext beschäftigen. Dabei werden gesellschaftlich relevante Fragestellungen identifiziert, mit Blick auf Diversität, Inklusion und Nachhaltigkeit. Angeleitet durch narrative Leitfragen, entwickeln die Jugendlichen ihre Forschungsidee entlang einer klassischen Heldenreise: Ausgangssituation, Herausforderungen, Konflikte, Höhepunkte sowie der „Schatz“, die gewonnene Erkenntnis oder Wirkung. Im nächsten Schritt erfolgt die Umsetzung in einem Projekt, das unternehmerisches Denken fördert, z. B. durch kreative Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme. In einer Selbstreflexionsphase dokumentieren die Schüler*innen ihre Entwicklung, Erfolge und besonderen Momente. Den Abschluss bildet eine Living-Library-Präsentation, bei der Erkenntnisse ausgetauscht und das Gelernte in die Lebenswelt transferiert wird. Das Dialogblatt fördert so Selbstwirksamkeit, Teamarbeit und Innovationsfähigkeit und macht den Forschungsprozess sichtbar, persönlich und handlungsorientiert.

StAct-Projekttagebücher Forschungszyklus 01 & Forschungszyklus 02

Open-Case-Verfahren: Ein kollaborativer Workshop-Ansatz, in dem ein*e Case-Provider*in (= Fallgeber*in) mit Unterstützung einer Gruppe ihren*seinen Fall systematisch aufarbeitet, um das eigene Anliegen klarer zu sehen und einer eigenen Lösung näherzukommen.

Rollen: Die*Der Case-Provider*in schildert den Fall und formuliert Leitfragen, ein*e Moderator*in (= Peer) achtet auf den Prozessablauf, und interessierte Peers unterstützen durch Verständnisfragen, Feedback und Ideen.

Ablauf: Das Verfahren verläuft in sechs Schritten. Zunächst präsentiert die*der Case-Provider*in den Fall und stellt 1-3 Schlüsselfragen dazu, wobei sie*er auch persönliche Empfindungen ausdrückt. Dann fassen die Peers das Verstandene in eigenen Worten zusammen und stellen Verständnisfragen. Es folgen offene Nachfragen und Reaktionen der Peers. Gemeinsam identifiziert die Gruppe die im Fall wirkenden Kräfte („forces“). Im vorletzten Schritt teilen die Peers ihre eigenen Gefühle, Gedanken sowie mögliche Lösungsansätze. Abschließend reflektiert die*der Case-Provider*in die gewonnenen Erkenntnisse und prüft, ob sich ihre*seine Sichtweise verändert hat.

Vom Vermitteln zum Ermöglichen – gemeinsam Lernprozesse begleiten.

Inhalt:

Reflexion über Möglichkeiten des Einsatzes im Unterricht.

Kennenlernen eines 3-stufigen partizipativen und themenunabhängigen Bildungsmodells, das Schüler*innen aller Schulstufen ermöglicht, ihren Stimmen Gehör zu verschaffen.

Praktische Anwendung des Bildungsmodells in Kleingruppen, beginnend mit der Dialogphase, in der die Themen frei gewählt und Fragestellungen definiert werden.

In der Forschungs- bzw. Explorationsphase werden die Methoden gewählt und ein Projekt kollaborativ in Gruppen erstellt.

Das Vorstellen der Projekte und Feedback von den anderen Teilnehmenden erfolgt in der Präsentationsphase.